Schwichtenberg, Gemeinde Galenbeck, Lkr. Mecklenburg Strelitz, ist ein Dorf mit 336 Einwohnern. Gelegen am westlichen Rand der „Friedländer Großen Wiese“, einem ehemaligen Durchströmungsmoor, umrahmt vom Putzarer See, Lübkowsee und Galenbecker See, ist es von  Alters her ein idealer Ort zum Leben und Arbeiten. Archäologische Funde aus der unmittelbaren Umgebung zeugen von einer ununterbrochenen Besiedlung seit der Jungsteinzeit.
Die urkundliche Ersterwähnung des Dorfes reicht in das Jahr 1288 zurück. Historisch gesehen, ist es ein Grenzort des Landes Mecklenburg zu Pommern, an einem Handelsweg vorbei am Moor. Obwohl der Name Schwichtenberg im Mittelniederdeutschen soviel bedeutet, wie „Ort der sanften Ruhe“, lebten und leben hier keine „ruhigen“ Menschen. Von der Findigkeit zeugt die Zahl von einstmals sieben Gastwirtschaften oder der unermüdliche Aufbauwille der Einwohner nach zahlreichen Bränden.
Ursprünglich war Schwichtenberg ein typisches Rundlingsdorf, das erst während des 30- jährigen Krieges und dann noch einmal bei einem Großbrand 1781vollständig zerstört wurde. In den Jahren bis 1783 wurde es, für unsere Region einmalig, als Musterdorf im spätbarocken Zopfstil neu errichtet. Einzelne Höfe sind noch heute in dieser Bauweise erkennbar. Nach 1990 war wieder Aufbauwille gefragt. Überwiegend ländlich geprägte Arbeitsplätze gingen im großen Stil verloren. Durch den aktiven Einsatz der Bewohner, vieler Menschen der Umgebung gemeinsam mit dem den örtlichen Arbeitsförderungsverein wurde ein Neuanfang gewagt. Heute gibt es im Dorf einen rührigen Heimatverein, eine aktive Kirchgemeinde und eine flotte Freiwillige Feuerwehr. Alle gemeinsam, natürlich auch mit den Gewerbetreibenden, haben sie Schwichtenberg zu dem gemacht, was es heute ist.

Wir laden Sie recht herzlich zu einem Bummel durch das Museumsdorf Schwichtenberg ein